Unter der fachkundigen Moderation von Architekt Dr. Helmut Poppe vom Architektenbüro Poppe-Prehal aus Steyr wurde in lockerer Atmosphäre einerseits erhoben, welche Bereiche an möglichen Nutzungen den Anwesenden am wichtigsten erscheinen und andererseits nach konkreten Ideen für zukünftige Nutzungen gefragt.
Die Pfarrangehörigen wünschen sich multifunktionale Räume mit entsprechender Ausstattung für die verschiedenen pfarrlichen Gruppierungen, die sich gut erreichbar im Erdgeschoß befinden sollen. Auch eine Vermietung dieser Räume für Feiern, Seminare oder Veranstaltungen wurde angedacht. Mit der Idee eines generationenübergreifenden Treffpunktes ohne Konsumzwang wurde auch die soziale Dimension der Pfarre ins Spiel gebracht. Die Diözese wiederum möchte angemessene Priesterwohnungen und Arbeitsbereiche für die hauptamtlichen Mitarbeiter/innen schaffen. Da im Waidhofner Pfarrhof über 2.000 m2 Nutzfläche zur Verfügung stehen, bleibt daneben auch noch Platz für vermietbare Räumlichkeiten, z.B. für Gesundheitseinrichtungen oder Büros.
Das Team von Poppe-Prehal wird nun die erhobenen Daten auswerten und einen ersten Entwurf erstellen, der in der Pfarre und Diözese weiter diskutiert wird. Mitte November soll dann ein endgültiger Plan mit Kostenvoranschlag vorliegen, der öffentlich präsentiert wird.